Simkarten von Prepaid- und Discountanbietern unterscheiden sich in technischer Hinsicht nicht von den Simkarten die man mit einem 24 Monatsvertrag erhält. Sie sind in jedem Gerät nutzbar, sofern es für fremde Karten freigeschaltet ist, also keinen Simlock oder Netlock hat.
Die Simkarte besteht dabei in der Regel auf einer Plastikarte mit integriertem Chip. Die Unterschiede zwischen den Karten und den Tarifen beruhen nur auf den Vorgaben der Anbieter bzw. der Technik und dem Netz, in dem die Karte funktioniert.
Deswegen ist es auch notwendig, Simkarten bei Vertragswechsel zu erneuern, obwohl man die alte Rufnummer behält. Die neue Karte ist mit den Vertragsdetails des neuen Anbieters ausgestattet, kann aber in der Regel problemlos im alten Handy (Vorausgesetzt es besteht kein SIM- NET Lock) weiterbenutzt werden.
Einige Anbieter verlangen für alte Simkarten einen Pfand. So besteht der Mobilfunk Discounter Simply darauf, dass alte Karten nach Vertragsende zurückgeschickt werden, anderenfalls wird ein Betrag von um die 30 Euro fällig. Falls eine Simkarte verloren geht kann man beim Anbieter in der Regel ein Ersatzkarte bestellen, allerdings wird auch hier eine Gebühr verlangt, die ja nach Anbieter unterschiedlich im Bereich von 10 Euro liegt.